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Donnerstag, 7. August 2014

Goliyon Ki Rasleela Ram-Leela, Indien- Film 2013





Indiens Romeo und Julia des 21 Jahrhunderts.
William Shakespeares Liebespaar aus Verona wird von Regie- und Drehbuchautor Sanjay Leela Bhansali nach Gujarati (in Nord-Westindien) katapultiert.


Deutsch: Ram & Leela, 
Hindi: गोलियों की रासलीला रामलीला Goliyon Ki Rasleela Ram-leela
Indien- Filmpremiere 2013
Deutschland auf DVD 2014
DVD-Länge: 150 min
Sprachen: Hindi, Deutsch, Untertitel:Deutsch
FSK ab 12 Jahren

Drehbuch:                                                    
Siddharth-Garima
Sanjay Leela Bhansali
Rutvik Oza

Produktion:
Sanjay Leela Bhansali sowie Regie
Chetan Deolekar
Kishore Lulla
Sandeep Singh

Musik:                                                                            
Monty Sharma, Sanjay Leela Bhansali

Hauptdarsteller:
Ranver Singh: Ram
Deepika Padukone: Leela
Supriya Pathak: Dhankor Baa

Handlung:
In Gujarat des 21 Jahrhunderts bekriegen sich die zwei kriminellen Clans der Rajadi`s und der Sanera`s. Ihre Jahrhunderte andauernde Feindschaft pflegen beide Seiten unter Anwendung von Waffen, Gewalt und der korupten Polizei.
Ram Rajadi der lieber den Frauen statt den Waffenhelden spielt, verliebt sich am Holifest in Leela Sanera. Auch Leela ist schnell „Feuer und Flamme“ für Ram. Beiden ist bewusst dass Sie Feinde sind und werden trotzdem sehr schnell ein Liebespaar.

Als bei einem Schusswechsel Leelas Bruder Rams Bruder tötet, greift Ram selber zur Schusswaffe und erschießt im Zorn Leelas Bruder. Die Feindschaft der Clans spitzt sich zu und Ram und Leela sehen für den Fortbestand ihrer Liebe nur noch einen Ausweg- Sie fliehen vor Ihren Familien und Heiraten.

Doch das Liebespaar wird von den Familien- und Clansmitgliedern aufgespürt und in den jeweiligen „Schoß der Familie“ zurück gebracht. Beide Clans, allem voran die Clanoberhäupter Rams Vater und Leelas Mutter akzeptieren die Eheschließung nicht. Durch die Intrigen in den eigenen Reihen werden Ram und Leela sogar gezwungen Ihre Clans gegeneinander anzuführen. Um noch weitere Gewalttaten zu verhindern gehen beide darauf ein und verzehren sich dabei nach ihrer Liebe.
Als die Intrigen um das Liebespaar ihren Höhepunk erreichen sehen Ram und Leela nur noch einen Ausweg….

Meine Beurteilung:
Die Kostüme und allem voran die Musik- und Tanzeinlagen, besonders von Nagada Sang Dhol und Mor Bani Thanghat Kare sind richtig Klasse. Sehr schöne Gujaratisteps die regelrecht zum mittanzen einladen.
Manchmal läuft für mich die Story um Ram und Leela nicht ganz „rund“. Schauspielerisch kam für mich Supriya Pathak, Sie spielte Leelas Mutter Dhankor Baa, am überzeugendsten rüber. Supriya Pathak bekam für die Rolle der Dhankor Baa unter anderen den Filmfare Awards als Beste Nebendarstellerin.
Endlich mal wieder ein moderner Film der die folkloristischen Tanztraditionen Indiens mit einbezieht und nicht meint wir sind Modern und "Hoppeln" alle step by step a la Hollywood.^^
© Anjali Bischoff


Montag, 23. Dezember 2013

Hum dil de chuke sanam, Indien - Film - 1999

 Hum dil de chuke sanam (Dir gehört mein Herz, Liebling)


von 1999 Regie Sanjay Leela Bhansali .
Die Hauptrollen spielen Salman Khan, Ajay Devgn und Aishwarya Rai .




Die junge Inderin Nandini (Aishwarya Rai) lebt in Gujarat. Ihr Vater, Pundit Darbar, ist ein angesehener Musiklehrmeister/ Guru. Wie in Indien ( früher) üblich leben die Schüler bei den Familien ihres Lehrmeister.
Der indisch-italienisch abstammende Musiker Sameer ( Salman Khan) reist von Italien nach Gujarat um bei Nandinis Vater Klassischen Musikunterricht zu nehmen. Als Bezahlung für den Unterricht fordert Pundit kein Geld, sondern das Sameer dem Meister einen in der Zukumpft liegenden Wunsch erfüllt.

Nach anfänglichen Rangeleien zwischen Sameer und Nandini verlieben sich beide ineinander. Nicht wissend das für Nandini eine Hochzeit mit dem Anwalt Vanraj ( Ajay Devgn) arrangiert werden soll. Als Nandini von Ihrer Hochzeit erfährt gesteht sie ihrer Mutter das sie in Sameer verliebt ist. Nandini bittet ihre Mutter mit ihrem Vater zu reden, damit Sie und Sameer heiraten könne. Doch Pundit ist von seiner Tochter schwer enttäuscht weil diese durch ihr Techtelmechtel den Namen der Familie in Verruf gebracht hat. Nun fordert Pundit von Sameer seinen Lehrlohn- das Versprechen Nandini und Indien zu verlassen. Sameer hält Wort und geht nach Italien zurück.


Nandini mittlerweile mit dem sanften und wahrheitsliebenden Vanraj verheiratet, trauert um ihre verlorene Liebe. Als Vanraj davon erfährt reist er mit Nandini nach Italien, um Sameer zu suchen. Er ist bereit auf seine Ehe zu verzichten damit Nandini mit Sameer glücklich werden kann. Mit einigen Hindernissen finden sie Sameer. Doch als Nandini vor Ihrer ersten Liebe steht, merkt Sie das es nur Verliebtheit zu Sameer wahr und kehrt zu Ihrer wahren Liebe zurück- zu Vanraj.
© Anjali Bischoff

Meine Beurteilung:
Der Bollywood Film spielt unter anderen in der Wüste Gujarat und Rajasthan. Dies spiegelt der Film in den Natur- und Gebäudeaufnahmen wieder. Die Familiezugehörigkeiten zwischen dem Lehrmeister, seiner Familie und seinen Schülern ist real ( zumindestens wahr es das früher). Die Musik ist mal schön romantisch mal rhythmisch schnell. Die einzelnen Tanzszenen sind gut. Den Film gibt es auch auf deutsch, mit dem Titel" Ich gab dir mein Herz, Geliebter"
Auf Salman Khans Schlussszene könnte ich persönlich verzichten.
© Anjali Bischoff

Sonntag, 27. Oktober 2013

Dandiya Stöcke selber basteln



Dandiya Stöcke selber basteln



Die Dandiya Stöcke die man hier kaufen kann sind, wie ich erfahren habe, aus Holz. Das finde ich sehr unpraktisch zumal es auch beim Üben mit den Stöcken bestimmt weh tun kann wenn man daneben * schlägt *. Mal vom Gewicht ganz abgesehen. Daher habe ich meine selber hergestellt aus leichtem Bambus. Dandiya Stöcke aus Bambus haben einen  anderen Klang, Sie sind im Inneren hohl. ( Ich verstehe sowieso nicht warum die aus Holz verkauft werden in Indien sind Dandiya Stöcke auch aus Bambus, o.k. die aus Holz halten länger. )


Material:
1 gerader gleichmäßig dicker Bambusstock ca 140 cm lang ( für 2 je ca. 40cm lange Dandiya Stöcke )
oder zwei kleine gleichmäßig dicke Bambusstöcke, idealer weise ca.40 cm lang

2 gleiche Stoffstreifen von ca.42cm Länge die Stoffbreite richtet sich nach dem äußeren Radius der Bambusstäbe und sollte praktischer weise einen ½ cm breiter sein ( überlappen der Stoffränder ist besser als wenn nachher der Bambusstock noch zu sehen ist )


Sprühkleber, Maßband, Holzsäge oder eine Ambos,- Astschere


Urheber:Anjali Bischoff,Quelle:Anjali Bollywood Masala

Vorgang:


Die Bambusstöcke gibt es z.Bsp.im Baumarkt. Achtet auf einen geraden Bambusstock und gleichmäßig dicken Radius des Bambus. Achtet bitte darauf, Bambusstöcke sind unten dicker als oben an der Spitze. Daher ist es sinnvoll beim kauf eines Stockes das Mittelstück zu messen ( hier sind die Bambusstäbe oft gleich dick) Mein Bambusstab hatte eine Gesamtlänge von 140cm und hatte unter 1 Euro gekostete.

Bevor Ihr die 2 Stöcke ( je ca. 40cm lang ) aus dem Bambus schneidet, messt den Radius des Bambusstockes. Mein Radius beträgt ca. 5,5- 6cm.( Der halbe cm fällt nicht auf und die Stöcke liegen gut in der Hand )Zeichnet Euch den Schnittverlauf auf den Bambus auf, bevor Ihr anfangt zu schneiden.




Urheber:Anjali Bischoff,Quelle:Anjali Bollywood Masala

Wenn Ihr keine Holzsäge benutzen möchtet ( Die Splittergefahr ist am Bambus dabei groß ) nehmt eine Ast,- oder Ambossschere, keine normale Gartenschere. Gartenscheren sind zu *schwach* für den Bambus. Das Scherenblatt würde beim schneiden den Bambus

Mittwoch, 16. Mai 2012

Dandiya, Garba und Raas Folklore-Tanz aus Gujarat, Indien



Dandiya,....Garba,....oder doch Raas?

Dandiya, Garba und Raas ist jeder für sich erst mal ein eigenständiger Tanz. Alle drei kommen aus Gujarat, das im Westen von Indien liegt  und sind folkloristische Tanzstiele. 

Dandiya
ist ein Stocktanz. Wobei die Dandiya Stöcke das Schwert der Göttin Durga symbolisieren mit dem sie laut der Hindumythologie dem Büffeldämon Mahisha tötete.
Zum Tanzen der Dandiya benötigt jeder Tänzer/in zwei Dandiya Stöcke. Diese schlägt man rhythmisch aneinander oder gegen die Stöcke des Tanzpartners.

Garba 
ist ein Fruchtbarkeitstanz der nur von Frauen getanzt wird (= aus dem Sanskrit garbha und bedeutete soviel wie Gebärmutter). Die Tänzerinnen tanzen zusammen um einen imaginären Kreis und klatschen dabei rhythmisch mit den Händen oder schnippen zum Takt mit den Fingern. Oftmals werden hier auch tönerne Gefäße hingestellt in denen ein Licht ist. Das Gefäß soll den Menschenkörper darstellen und das Licht die Göttliche Seele.

Raas
war in ganz alten Zeiten ein Männertanz ( evt. sogar ein Kriegstanz).
Dieser Tanz bezieht sich auf den Hindugott Krishna und wird in Verbindung gebracht mit dem